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Lesung 
im Bürgersaal Oststeinbek

Oststeinbeker Kulturring-Veranstaltungen 2019



Freitag, 22. Februar 2019, 19.30 Uhr

Leslie Malton
und  
Felix von Manteuffel 
lesen Alberto Moravia
„Ach, die Frauen…“

Erzählungen von Männern und Frauen
drastisch - lebendig - unsentimental - heiter

Karten: 15,00 Euro 
Kartenvorverkauf: ab 17. Dezember 2018

Agens Zahntechnik in Worpswede
Das Schauspielerehepaar Leslie Malton und Felix von Manteuffel lesen Erzählungen des Autors Alberto Moravia, in denen sich alles um die Liebe dreht, um Paare und die Rolle der Frauen. Die Erzählungen zeigen Moravia als legitimen Nachfahr der italienischen Renaissance-Novellisten: Was zählt ist die Liebe. Wie gewinnt man sie, wie verteidigt man sie, wie geht sie verloren? Oder die Paare? Wie und wodurch werden sie ein Paar? Durch Blicke, Reden, Arbeit, ein gemeinsames Bad oder ein gemeinsames Bett? Und wie verhalten sich dabei, ach, die Frauen?
Auf wenigen Seiten vermag Moravia Schicksale zu erzählen, drastisch und dennoch lebendig, unsentimental, fast heiter. Ein Erzähler, der nicht nur als Mann, sondern auch als Frau auftritt und jedes Mal förmlich in seinen Figuren verschwindet - ein Voyeur von innen.
„Moravia vergisst keinen Augenblick lang, dass ein Erzähler erzählen muss, immer weiter erzählen, dass er seinen Leser an die Gurgel packen muss, damit ihm die Lust am Abenteuer des Lesens nicht vergeht“ - Enzo Siciliano

Agens Zahntechnik in Worpswede
Alberto Moravia, 1907 in Rom geboren, begann 1925 nach schwerer Krankheit zu schreiben. Bereits sein Erstlingsroman „Die Gleichgültigen“ (1929) fand große Beachtung. Seit 1941 von der Zensur stark behindert, erhielt er wenig später wegen seiner immer offener demonstrierten antifaschistischen Haltung Schreibverbot. Nach 1944 war Moravia politisch und literarisch eine der wichtigsten und einflussreichsten Persönlichkeiten Italiens. Seine Romane und Erzählungen weckten mehrmals das Interesse großer Filmregisseure wie Jean-Luc Godard („Die Verachtung“) und Bernardo Bertolucci („Der große Irrtum“).
Er starb 1990 in Rom. 

Leslie Malton, amerikanische Schauspielerin, begann ihre Schauspielkarriere 1975 am Theater in Wien. Nach vielen Film- und Fernsehrollen gelang ihr 1985 der Durchbruch als „Ophelia“ am Wiener Burgtheater an der Seite von Klaus Maria Brandauer. Einem breiten Publikum bekannt wurde sie 1992 mit ihrer Rolle im ZDF-Vierteiler „Der große Bellheim“, für die sie 1993 mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Seitdem wirkte die viel beschäftigte Künstlerin in diversen Film- und TV-Produktionen. Auch im Theater feiert sie große Erfolge, in Hamburg zuletzt als Dorine in „Tartuffe“ am Ernst Deutsch Theater und im St. Pauli Theater in Florian Zellers „Eine Stunde Ruhe“.

Felix von Manteuffel gab sein Debüt noch während seiner Schauspielausbildung an den Münchner Kammerspielen. Es folgten Engagements am Theater Ulm und den Münchner Kammerspielen. Zu seinen Rollen gehörten u.a. Spitta in „Die Ratten“, Walter Schwarz in „Lulu“, Camille in „Dantons Tod“, Touchstone in „Wie es euch gefällt“ und die Titelrolle in Carl Sternheims „Der Snob“. 1976 wurde er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Von 1984 bis 2004 arbeitete Felix von Manteuffel freischaffend. Zugleich intensivierte er seine Arbeit für Film und Fernsehen und trat unter anderem in mehreren Episoden der Krimiserie Tatort auf. In dem Zweiteiler „Im Schatten der Macht“ verkörperte er Walter Scheel.
Leslie Malton und Felix von Manteuffel sind seit 1995 verheiratet und leben in Berlin. 
Agens Zahntechnik in Worpswede
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