Unterwegs 
mit dem Oststeinbeker Kulturring e.V.


Sonnabend,
15. Juni 2019 - 10.00 Uhr

Wanderung:
Auf dem Grünen Ring
vom Mittleren Landweg nach Oststeinbek

Treffpunkt: 
Bushaltestelle Oststeinbek, Barsbütteler Weg (Stadt)

Teilnehmerbeitrag:
EUR 2,00 plus EUR 3,00 anteilige Fahrtkosten HVV.

Anmeldung: nicht erforderlich


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Auf dem Grünen Ring vom Mittleren Landweg nach Oststeinbek

Im letzten Jahr sind wir vom Mittleren Landweg nach Rothenburgsort gewandert und wollen nun in entgegengesetzte Richtung vom Mittleren Landweg nach Oststeinbek laufen. Das sind 10 Kilometer.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren wir wieder zur S-Bahn Station Mittlerer Landweg und starten in Richtung Boberger Niederung. Die erlebnisreiche Tour verläuft durch ein einzigartiges Naturschutzgebiet, an Bächen, Parkanlagen und Grünzügen. Wir orientieren uns unterwegs am Symbol der Freizeitroute 11 und an den Hinweisschildern für Radfahrer.
Zunächst wandern wir durch die Billwerder Kulturlandschaft, die durch die typische Marschlandschaft mit Weideflächen und Gräben bestimmt wird. Der namensgebende Fluss Bille entspringt bei Trittau, ist insgesamt 65 Kilometer lang und mündet in die Elbe. Das dann folgende Naturschutzgebiet Boberger Niederung zählt mit ihrer Flora und Fauna zu den artenreichsten Naturschutzgebieten Hamburgs. Charakteristisch sind die großen Binnendünen mit den angrenzenden Heideflächen. Bei den Segelfliegern legen wir eine kleine Getränkepause ein, um dann in Richtung Autobahnunterführung die Glinder Au und den Schleemer Bach zu erreichen.
Der schmale Schleemer Bach entspringt in Rahlstedt und mündet nach etwa 10 Kilometern in die Bille. Auf dem Grünstreifen des Schleemer Baches kommen wir in den Öjendorfer Park, der auf ursprünglich landwirtschaftlich genutztem Gebiet entstand, in dem von 1925 bis 1929 eine Sandgrube betrieben wurde. In der bis zu 12 Meter tiefen Grube deponierte man nach dem Zweiten Weltkrieg von 1950 bis 1953 rund 25 Millionen Tonnen Trümmerschutt aus den zerstörten östlichen Stadtteilen Hamburgs. 1954 füllte man die verbliebenen Teile der Grube mit Wasser aus dem Schleemer Bach. Von 1957 bis 1966 stand auf dem Gelände eine Trümmeraufbereitungsanlage, die Splitt für die Bauwirtschaft lieferte. Mit dem restlichen Material formte man seit 1958 die heutige Parklandschaft um den entstandenen See und begrünte sie schrittweise. Seine endgültige Gestalt erreichte der Park erst 1968.
Von hier aus geht es wieder zurück nach Oststeinbek zur Bushaltestelle Barsbütteler Weg. Eine Einkehr an Ende der Wanderung kann im Ostkreuz Center oder im Eiscafé in Oststeinbek erfolgen.

Oststeinbeker Kulturring e.V.

Ziegeleistraße 28a
22113 Oststeinbek
Telefon: 040-739 51 55
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Vorstand:
1. Vorsitzender - Jürgen Finger
2. Vorsitzender - Peter Adebar
Schatzmeisterin - Sigrid Finger