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12.  bis 17. September 2017

Kulturreise

VOM ELSASS NACH BURGUND
WALLFAHRTSORTE, BURGEN UND HÖHEPUNKTE DER ROMANIK
MATHILDENHÖHE IN DARMSTADT

50Bus

Unterwegs

:

Kulturreise: VOM ELSASS NACH BURGUND

Datum

:

12. bis 17. September 2017

Uhrzeit

:

Wird noch bekannt gegeben

Treffpunkt

:

Wird noch bekannt gegeben

Teilnehmer

:

mindestens 20

Hinweise

:

Beachten Sie bitte die Stornobedingungen

Es ist die zentrale geografische Lage, die Burgund seit alters her zu einer bevorzugten Region Frankreichs machte: Wallfahrtsstraßen führten hindurch und ließen Orte wie Vézelay zu den großen Pilgerstätten werden; der Nord-Süd-Handel verlief durch Burgund und hinterließ reiche Spuren und schließlich brachte die politische Verbindung mit Flandern einen enormen Kunstaustausch. Rogier van der Weyden ist mit seinen Werken in Beaune ein gutes Beispiel.

Unsere Reise schlägt ein reiches Kapitel mittelalterlicher Kunst auf, in der vor allem Kirchen und Klöster eine große Rolle spielten.

1. TAG:   Colmar … Höhepunkte der Malerei

Martin Schongauers „Madonna im Rosenhag“
und Matthias Grünewalds „Isenheimer Altar“

Anreise mit der Bahn nach Freiburg im Breisgau. Von hier aus geht es mit dem Reisebus nach Colmar, wo die hervorragend restaurierte Altstadt auf dem Programm steht. Den Auftakt setzt eine Zeitreise ins Mittelalter: Sie besuchen die Dominikanerkirche, in dem sich die „Madonna im Rosenhag“ von Martin Schongauer befindet. Von hier aus sind es nur wenige Minuten zum Musée d’Unterlinden, das 2014 nach einer Erweiterung durch die Schweizer Architekten Herzog & de Meuron wieder eröffnet wurde. Hier sehen Sie weitere Werke des Malers Martin Schongauer, der um 1450 in Colmar geboren wurde, und den Isenheimer Altar seines Schülers Matthias Grünewald.
Den Schlusspunkt setzt das ehemalige Gerber- und Handwerkerviertel „Klein-Venedig“, ein überaus malerisches Erlebnis.
Abendessen und Übernachtung in Eguisheim an der elsässischen Weinstraße.

2. TAG:   Historisches Beaune / Burgund

Weiterfahrt ins historische Beaune im Herzen Burgunds.
Mit Beaune lernen Sie nicht nur eine Stadt mit reichem historischem Baubestand kennen, sondern mit dem „Hôtel-Dieu“ auch eine Art mittelalterlichen „Sozialstaat“. Das Bürgerspital mit den farbenfrohen Dächern geht auf flämische Vorbilder zurück und zeigt die Pflege-„Qualität“ vergangener Zeiten durch eine historische Apotheke und den Bettensaal. Von besonderem Wert ist das Altargemälde von Rogier van der Weyden, ein Hauptwerk der flämischen Malerei des 15. Jahrhunderts. Auch die Kollegiatskirche Notre Dame bietet niederländische Einflüsse mit ihren im Chor ausgestellten kostbaren Gobelins aus der Zeit um 1500.
Abendessen und Übernachtung in Beaune.

3. TAG:   Semur-en-Auxois – Autun

Den Auftakt setzt ein Besuch im malerischen Semur-en-Auxois, das noch durch und durch ein mittelalterliches Gepräge zeigt - eine Art burgundisches „Rothenburg“ mit Türmen und Stadtmauern. Während Sie in Vézelay burgundische Romanik kennen lernen werden, erleben Sie mit der Kirche Notre Dame in Semur ein gutes Beispiel burgundischer Gotik u.a. mit schönen Fenstern der Wollweber- und Metzgerzunft. Auf der Rückfahrt nach Beaune machen Sie den Weg zum Ziel und besuchen einen weiteren romanischen Schatz, die Kathedrale Saint-Lazare in Autun. Besonders der plastische Schmuck (Kapitelle, Tympanon) ist von kunsthistorischer Bedeutung.
Abendessen und Übernachtung in Beaune.

4. TAG:   Fontenay – Montréal – Wallfahrtsort Vézelay – Auxerre

Weiterfahrt in den Norden Burgunds nach Fontenay. Idyllisch in einem Wald gelegen, gelangte Fontenay bis zum 15. Jahrhundert als Tochterkloster des Zisterzienser-Mutterklosters Citeaux zu einer wahren Blüte.
Noch heute zeigt die weiträumige Anlage den Gästetrakt, in dem Pilger und Besucher beherbergt wurden sowie die Bäckerei aus dem 13. Jahrhundert mit ihren runden Schornsteinen. Aber auch die Welt der Mönche wird anschaulich beim Besuch des Kapitelsaals, beim Schreib- und Lesesaal, bei der Schmiede oder gar beim Gefängnis.
Weiterfahrt über das malerische Dorf Montréal, das  wegen seiner einstigen strategischen Bedeutung von einer Stadtmauer umgeben wurde, zu einem besonderen Höhepunkt des Tages: dem Besuch im ehemaligen Wallfahrtsort Vézelay. Der Hügel mit der bedeutenden romanischen Basilika Sainte-Marie-Madeleine war einst Sammelpunkt für die Wallfahrer nach Santiago de Compostela.
Der Legende nach hatten Mönche die Reliquien der Heiligen Maria Magdalena hierher nach Burgund gebracht, die sich in Wirklichkeit aber in der Provence befanden.
Während das Äußere der Basilika mit ihrem herrlichen Westportal und dem plastischen Schmuck heute nur noch ein schwaches Abbild der einstigen Pracht zeigt, bietet das Innere eine architektonische Schatztruhe. Ein Spaziergang durch das alte Dorf Vézelay lässt mit zahlreichen alten Häusern den Charme eines historischen Wallfahrtsortes spüren.
Ziel des Tages ist Auxerre. Nach dem Hotelbezug steht ein erster Rundgang durch die schöne historische Altstadt auf dem Programm.
Abendessen und Übernachtung in Auxerre.

5. Tag:   Auxerre – Besuch auf einem Weingut – Dijon

Der Vormittag ist einer weiteren Führung durch das an der Yvonne gelegene Auxerre gewidmet. Die reizvolle Stadt wartet in ihrer Kathedrale Saint-Étienne mit reichen Glasmalereien auf. 350 Themen der Bibel sowie christliche Legenden tauchen in satten bunten Farben auf. – Der Kirchenschatz enthält vor allem die kunstvoll verzierten Stundenbücher, die viel Einblick in mittelalterliches Leben geben.
Den Nachmittag beschließen Sie mit dem Besuch auf einem Weingut inkl. kleiner Weinprobe.
Weiterfahrt nach Dijon.
Stadtführung durch das historische Dijon, der einstigen Hauptstadt des Herzogtums Burgund. Noch heute besitzt es ein mittelalterlich geprägtes Stadtbild, aber auch Prachtbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Abendessen und Übernachtung in Dijon.

6. Tag:    Darmstadt: Jugendstil vom Feinsten

Mathildenhöhe und Kunstkolonie
Auf Ihrer Burgund- und Elsass-Reise machen Sie den Heimweg zum Ziel und besuchen die deutsche Jugendstil-Perle Darmstadt. Individuelle Künstlervillen inmitten eines idyllischen Parks, die Fassaden geschmückt mit Jugendstil-Ornamenten - so empfängt Sie die Mathildenhöhe mit ihrer besonderen künstlerischen Atmosphäre. Die Mathildenhöhe war das Zentrum der ehemaligen Künstlerkolonie, die Darmstadt - zeitgleich zur Wiener Sezession - zu einer Krone des deutschen Jugendstils machte.
Von Darmstadt aus treten Sie am späten Nachmittag die Heimreise per Bahn an.

Pro Person im Doppelzimmer:
Einzelzimmerzuschlag:

  • 5 Übernachtungen im Doppelzimmer in den genannten Orten
    inkl. Frühstück und Abendessen (exkl. Getränke)
  • Bahnfahrt 2. Kl. Hamburg-Freiburg / Darmstadt-Hamburg (inkl. Platzreservierung)
  • Rundreise im modernen Reisebus gemäß Programm
  • deutschsprachige Reiseleitung ab Colmar / bis Dijon
  • Stadtführung Colmar mit Eintritt und Führung Dominikanerkirche und Musée d’Unterlinden
  • Stadtführung Beaune mit Eintritt und Führung Hôtel-Dieu Beaune und Kollegiatskirche Notre Dame
  • Stadtführung Semur-en-Auxois mit Führung Notre Dame
  • Eintritt und Führung Kathedrale Saint-Lazare in Autun
  • Führung Abtei von Fontenay
  • Eintritt und Führung Basilika Vézelay
  • Stadtführung Auxerre mit Eintritt und Führung Kathedrale Saint-Étienne / Eintritt Kirchenschatz
  • Weinprobe auf einem Weingut
  • Stadtführung Dijon
  • Führung Jugendstil-Mathildenhöhe Darmstadt
  • IBK-Skript Romanik / Mittelalter in Frankreich

 

Mindestteilnehmerzahl:  20

Anmeldungen erbitten wir ab sofort, schriftlich oder telefonisch, bei

Jürgen Finger
Ziegeleistraße 28 a
22113 Oststeinbek
Tel. 040-7395155

Nach Erreichen der Mindestteilnehmerzahl erhalten die Teilnehmer eine Reisebestätigung mit der Bitte, eine Anzahlung von EUR 200,00 pro Person zu leisten. Der Restbetrag ist bis zum 10. August 2017 zu überweisen.
Bitte haben Sie dafür Verständnis, wenn wir uns Änderungen vorbehalten.
Das gilt auch für eventuelle Nachberechnungen bei Änderungen der steuerlichen Grundlagen.

Rücktritt des Kunden vor Reisebeginn:
Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn zurücktreten. Maßgebend ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Oststeinbeker Kulturring e.V. (OKR). – Die Rücktrittserklärung soll schriftlich erfolgen. Tritt der Kunde vom Vertrag zurück oder tritt mit Teilen davon die gekauften Reiseleistungen nicht an, so kann der OKR Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen verlangen. Der OKR kann diesen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Rücktrittszeitpunktes zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalieren:

 1.555,00 Euro
220,00 Euro

Frühbucherpreis bei verbindlicher Buchung bis zum 18.02.2017:

1.485,00 Euro
195,00 Euro

Pro Person im Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag

ANMELDUNG

STORNOBEDINGUNGEN

bei Frühbucherpreis
bei Normalpreis     

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Die genannten Pauschalsätze gelten auch die Bearbeitungsgebühren des OKR ab, die sich in ihrer Höhe nach dem Zuschnitt der Reise sowie dem inhaltlichen und organisatorischen Aufwand richten. Ergänzend zu den genannten Pauschalsätzen können weitere Gebühren für die vom OKR vermittelten Fremdleistungen entstehen (z.B. Eintrittskarten, Bahn, Bus), wobei in einem derartigen Fall die maximale Summe der Gesamtkosten 100 % des Reisepreises betragen kann.
In Einzelfällen, z.B. beim Vorliegen anderer Stornofristen von Leistungsträgern, kann der OKR von o.g. Pauschalierungen abweichen. Die abweichenden Stornobedingungen müssen dem Kunden bei Angebotsabgabe, spätestens aber bei der Buchung und Bestätigung, schriftlich mitgeteilt werden. Abweichende Stornobedingungen können auch vereinbart werden, wenn die Reise unter der vereinbarten Mindestpersonenstärke durchgeführt werden soll.
Nimmt der Kunde gebuchte Leistungen aus Gründen, die der OKR nicht zu vertreten hat, nicht in Anspruch, behält der OKR den unverminderten Zahlungsanspruch.

Wir empfehlen, nach Erhalt der Bestätigung innerhalb von 14 Tagen eine Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung abzuschließen.

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