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Durch die Region der Vier- und Marschlande

Sonntag, 08. Oktober 2017 - 12:00 Uhr

Fahrrad-45

Fahrradtour

Unterwegs

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Fahrradtour

Datum

:

Sonntag, 08. Oktober 2017

Uhrzeit

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12:00 Uhr

Treffpunkt

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Rathaus-Parkplatz, Oststeinbek

Hinweise

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  • 01-Grüne-Meile
  • 02--Auf-dem-Marschbahndamm
  • Bild 03
  • 04-Fachwerkhaus
  • 05-Vier--und-Marschlande
  • 06-Dove-Elbe
  • 07-Mühle-Reitbrook
  • Bild08
  • NSG Boberger Niederung
01-Grüne-Meile1 02--Auf-dem-Marschbahndamm2 Bild 033 04-Fachwerkhaus4 05-Vier--und-Marschlande5 06-Dove-Elbe6 07-Mühle-Reitbrook7 Bild088 09-NSG-Boberger-Niederung9
 

Durch die Region der Vier- und Marschlande
Auf alten Bahntrassen, an Deichen entlang und an idyllischen Fachwerkhäusern vorbei, geht es durch die farbenreiche Marschenlandschaft der Vierlande.

Wir starten vom Rathaus aus in Richtung der Parkanlage Steinfurths Diek. Der Name geht auf eine historische, steinerne Furt an dieser Stelle zurück. Nachdem wir die Glinder Au überquert haben, führt unser Weg entlang der Grünen Meile (Havighorster Graben) von Mümmelmannsberg nach Boberg und in das NSG Boberger Niederung. Wir überqueren den Ladenbeker Furtweg und radeln durch die Anlage des Kleingartenvereins Lohbrügge (Kolonie Unterbille) und kommen schließlich nach Bergedorf. Auf kleinen Nebenstraßen gelangen wir zum Brookdeich und letztendlich auf den Marschbahndamm, dem wir bis zur ehemaligen Bahnstation Curslack-Neuengamme folgen.

Die Bahntrasse durch die Vierlande existierte knapp 50 Jahre und beförderte Menschen und Güter von Bergedorf-Süd zum Zollenspieker. Am 30 März 1912 wurde die Bahnstrecke eröffnet. Der Personenverkehr wurde am 17. Mai 1957, der Güterverkehr am 6. April 1961 eingestellt.

Nun radeln wir den Neuengammer Hausdeich entlang, der parallel zur Dove-Elbe verläuft. Die Vierlande sind der Hamburger Großlieferant für Gemüse und Blumen und das größte zusammenhängende Anbaugebiet Deutschlands für diese Produkte. Die gute Bodenqualität im Südosten der Hansestadt bietet dafür beste Voraussetzungen. In der Vergangenheit brachte dies den Bauern der Region Wohlstand, was an den teils schmuckvoll verzierten Häusern auf den Höfen und an den Kirchen der Dörfer zu sehen ist. Typisch für die Vierlande sind auch die reetgedeckten Dächer. Entstanden sind die Vierlande im 13. Jahrhundert, als die Gose-Elbe und die Dove-Elbe durch Abdeichung vom Elbstrom getrennt wurden. Das Gebiet ist durchzogen von drei Flüssen und ist daher auch bekannt als Hamburger Dreistromland. Die Dove-Elbe, die Gose-Elbe und die Bille, allesamt Seitenarme der Elbe, dienten früher als Transportwege der Waren nach Hamburg.

Auf dem Weg in Richtung Nettelnburg, sehen wir nicht nur einen Grenzstein, sondern in einiger Entfernung auch die Reitbrooker Mühle. Nachdem wir die A25 überquert haben, radeln wir auf dem Oberen Landweg durch Alt-Nettelnburg. Hier entstanden ab 1900 eine Reihe hübscher Villen und Landhäuser, meist für Beamte, Lehrer und Kaufleute aus Hamburg. Unter Denkmalschutz steht das Haus Nr. 69, vor dem wir kurz anhalten.
Entlang der S-Bahn Hamburg-Bergedorf führt ein Radwanderweg nach Billwerder. Über den Mittleren Landweg erreichen wir schließlich wieder das NSG Boberger Niederung, das wir bis zum Walter Hammer-Wanderweg durchfahren. Bergauf geht es nun durch das seit 1937 zu Hamburg (Lohbrügge) gehörende Dorf Boberg. Über Havighorst und die Havighorster Feldmark erreichen wir nach 38 Kilometern wieder Oststeinbek.
 

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